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Aufbau eines Kinderliturgiekreises

Die Größe eines KLK sollte zwischen 4 – 8 Personen sein. Eine größere Gruppe würde das Arbeiten im Arbeitskreis viel aufwendiger machen.
Allerdings sollten weitere MitarbeiterInnen die Arbeit des KLK unterstützen und einzelne Aufgaben übernehmen, z.B. musikalische Spielgruppe, Sänger, Personen, die Material vorbereiten helfen, Einladungen verteilen, ...

Für die Zusammenstellung des KLK hilft die folgende Frage: Welchen Personen ist das Feiern mit Kindern ein Anliegen und wer könnte mit seinen Fähigkeiten etwas beitragen?

Nachstehend angeführte Personen könnten dazu angefragt werden: Pfarrer, Kaplan, PastoralassistentInnen, ReligionslehrerInnen, Eltern, LiturgiekreismitarbeiterInnen, WortgottesdienstleiterInnen, Pfarrgemeinderäte, JungscharmitarbeiterInnen, KinderchorleiterInnen, LehrerInnen, Kindergärtnerinnen, Jugendliche aus der Pfarre, ... . Personen, die sich schon bisher um Kinderliturgie bemüht haben, sollten nicht vergessen werden. Die Mitarbeit des Priesters, der den Gottesdienst dann auch feiert, ist sehr zu empfehlen.
Jedes Team braucht auch einen Organisator, der sich um die Einladung und Vorbereitung der Zusammenkunft bemüht.
Bei einem ersten Zusammentreffen könnte über die Ist-Situation gesprochen und realistische Ziele der Zusammenarbeit festgesetzt werden.

Arbeit im Team:

Einladung

Die Einladung sollte neben dem Tag, der Uhrzeit und dem Ort auch eine Tagesordnung beinhalten. Die Tagesordnung beschreibt kurz die zu behandelnden Punkte und gibt die nötigen Informationen, die für eine Vorbereitung der Teilnehmer notwendig sind. Sie sollte daher rechtzeitig vorher zugestellt werden.

Treffen des Kinderliturgiekreises

Die Anzahl der Treffen richtet sich nach dem Umfang der Tätigkeit des Arbeitskreises.
Eine gute Vorbereitung hilft, dass die einzelnen Treffen nicht ausufern und trotzdem konkrete Ergebnisse erzielt werden.
Zur Vorbereitung gehört:

  • eine Jahresplanung mit den Terminen und Themen (orientieren sich an den Lesungen, am Kirchenjahr, an besonderen Anlässen) der Kindergottesdienste,
  • die Suche nach Gestaltungsmöglichkeiten zum Thema in Behelfen bzw. das Überlegen eigener Ideen,
  • das Ansprechen von Personen, deren Mitarbeit benötigt wird.

Eine religiöse Einstimmung hat immer ihren Platz. Die Treffen sollten nicht nur zur Planung, sondern auch zur eigenen Weiterbildung dienen. Deshalb können z.B. liturgische Themen oder die Bibelstelle des Kindergottesdienstes besprochen werden.

Für die konkrete Vorbereitung eines Kindergottesdienstes sind Raster sehr hilfreich. Sie finden sich in vielen Behelfen.

Aufgabenverteilung

Im KLK können nicht alle Texte und Materialien fix fertig vorbereitet werden. Weiters will man auch andere Personen (Kinder, Eltern, Singgruppe, ..) in die Vorbereitung mit einbeziehen. Dazu braucht es eine gute Aufgabenverteilung, damit die Arbeit nicht nur an einer Person hängen bleibt. Sie klärt, wer was wie macht.
Das Zusammenschreiben des Programmes kann dann von einer Person vorgenommen werden.

Werbung

Ein Schlüssel für ein zahlreiches Kommen ist auch die bestmögliche Information der Zielgruppe. Dazu sollten mehrere Informationswege genützt werden.

  • Ansage im Gottesdienst
  • Aushang in den pfarrlichen Schaukästen und an Orten, wo die Zielgruppe erreicht wird (Kindergarten, Schule)
  • Pfarrblatt
  • Verteilen von Handzetteln (Kindergarten, Schule, Jungschar, Eltern-Kind-Gruppe, ..)
  • Homepage
  • mündliches Einladen
  • Einladungen könnten auch durch die Art der Gestaltung mehr Aufmerksamkeit erregen.
  • mit Bild zum Anmalen als Symbol, das auf das Thema des Gottesdienstes verweist oder sogar mitgenommen werden soll und im Gottesdienst verwendet wird
  • mit Impulsen, die die Kinder für den Gottesdienst vorbereiten sollen
  • von Kindern gestaltet sind

Reflexion der eigenen Arbeit

Vieles wird sehr schnell zur Routine, wenn wir unser Tun nicht reflektieren und bereit sind, uns weiter zu entwickeln. Deshalb ist es zu empfehlen, sich zumindest ein Mal im Jahr Zeit zu nehmen, um die Arbeit im KLK anhand der gesteckten Ziele zu reflektieren.

Literaturangabe: Werkmappe Kindergottesdienste – Katholische Jungschar Innsbruck